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Donnerstag, 16. Februar 2012

Die Kunst zu gewinnen - Moneyball / Tinker Tailor Soldier Spy



Moneyball

Baseball. Sport-Phänomen der Staaten, des einen Freud, des anderen Leid. Stunden können für eine Partie dieser Sportart verstreichen, bis letztlich doch ein Sieger feststeht. Abermilliausen Menschen verbringen ihre Freizeit mit Baseball, ob sie nun selber spielen oder doch nur dabei zuschauen. Der Großteil derer, welche selber spielen oder lieber zusehen, kommt aus den USA. In Deutschland hat sich Baseball noch nicht wirklich durchgesetzt, es gibt eine Deutsche Baseball-Bundesliga samt Akademie, doch ich behaupte einfach mal recht wagemutig, dass Baseball in Deutschland nie den Stellenwert erreichen wird, wie es in Amerika der Fall ist. Umso mehr fragt man sich dann als deutscher Filmfreund, warum sollte ich mir Die Kunst zu gewinnen - Moneyball, ein Film über eben Baseball, ansehen? Simple Antwort: weil er sehr gut ist. Warum mir Moneyball so gut gefallen hat, werde ich versuchen zu erklären, aber erst einmal kurz zum Film selbst.

Moneyball basiert auf dem Buch "Moneyball – The Art Of Winning An Unfair Game" aus dem Jahr 2003, geschrieben von Michael Lewis, und dreht sich kurz zusammengefasst um einen Manager eines Baseball-Teams, welcher es trotz finanzieller Schwierigkeiten, Einsparungen im Club-Budget, reichlich Gegenwind aus dem eigenen Verein und Kritik von Seiten der Öffentlichkeit schafft, sein Team, die Oakland Athletics, neues Leben einzuhauchen und eine fast perfekte Erfolgsstory hinlegt. Der Name dieses Managers ist Billy Beane (im Film von Brad Pitt verkörpert) und er war selbst einst ein verheißungsvolles Baseball-Talent gewesen. Jetzt koordiniert Beane, mit persönlichen Problemen und Verpflichtungen behaftet (Scheidung, sich kümmern um seine leibliche Tochter), die Oakland A's, steht aber zur neuen Saison vor einer Mammutaufgabe, da dem Club die nötigen Kohlen fehlen, um altes Spielermaterial zu ersetzen und neues zu verpflichten. Zusammen mit dem jungen Yale-Wirtschaftswissenschafts-Absolventen Peter Brand (Jonah Hill) arbeiten beide eine neue Strategie aus, welche Baseball revolutionieren wird. Also irgendwann einmal. Mit akribischer Datenerfassung und Analyse kann man auch mit einem kleinen Budget bei den ganz Großen mitspielen. So denken zumindest Beane und Brand.

Filme über Sport oder bestimmte Sportarten funktionieren ja zumeist recht ähnlich. Man hat einen Underdog, der gegen die Konkurrenz auf dem Papier keine Chance hat, trotzdem hart an sich arbeitet, um dann doch erfolgreich zu sein. Und Moneyball tanzt diesbezüglich auch nicht aus der Reihe, es ist ein eher klassischer Aufbau den man zu sehen bekommt. Dennoch, Langeweile kommt nicht auf, trotz fehlenden Fachwissen im Bereich Baseball kann man als Otto Normalkinogänger der Handlung wunderbar folgen und fuchst sich mit der Zeit immer mehr in die Materie rein. Spieler werden gekauft, verkauft, gefeuert, ausgetauscht, aufgebaut. Der Manager erwacht in einem, man möchte am liebsten selbst die ganzen Abläufe koordinieren und organisieren. Moneyball gelingt es trotz spezieller Thematik einen zu fesseln und vor allem wirklich zu interessieren.

Hilfreich sind dabei natürlich auch Brad Pitt und Jonah Hill. Beide wurde mit Recht für den Oscar als bester Hauptdarsteller bzw. bester Nebendarsteller nominiert. Pitt spielt seine Rolle hervorragend, immer auf Achse, mit vollster Hingabe, sprunghaft, aufgeregt, dann wieder kühl und berechnend. Im Zusammenspiel mit seiner Film-Tochter (Kerris Dorsey) zeigen sich Beane's emotionale Seiten, die Schlussszene ist ein Bild für sich. Leider habe ich das Gefühl, dass Pitt für seine Rolle in Moneyball ein wenig unterbewertet wird. Es wird ja nur noch über George Clooney und Jean Dujardin gesprochen. Pitt for Oscar, so sieht's aus! Jonah Hill hätte diesen ebenso verdient, seine Rolle ist wie maßgeschneidert für ihn. Der kleine, knubbelige, etwas fülligere frisch-von-der-Uni-Naseweis, den man eh nicht viel zutraut. Umso schöner ist seine Entwicklung im Film. Hill spielt glaubhaft und lebensecht, Mimik und Gestik passen hier perfekt, eine klasse Vorstellung von ihm.

Die Dialoge in Moneyball sind stark - Aaron Sorkin (The West Wing, The Social Network), der große Aaron Sorkin, und Steven Zaillian (Schindler's Liste, Verblendung) haben hier ganze Arbeit geleistet geleistet -, die Charaktere sind vielseitig und facettenreich und was wirklich wichtig ist, man fiebert mit. Bei den Spielen, bei den Verhandlungen, bei Meetings, man hängt an dem Charakter Billy Beane und wünscht ihm den Erfolg von ganzen Herzen. Technisch greift Regisseur Bennett Miller auf einen netten Kniff zurück, indem er Aufnahmen von den echten Oakland A's zeigt, dann immerhin fußt die Geschichte auf wahren Begebenheiten, warum sollte man sich dies nicht zu Nutze machen? Moneyball ist spannend, witzig, unterhaltsam, ein wenig emotional und auf jeden Fall es wert sich anzuschauen. Der Fokus auf die Sportart Baseball kann abschrecken, trotzdem sollte man sich ruhig darauf einlassen, man könnte sehr positiv überrascht werden. So erging es zumindest mir. Moneyball bekommt von mir eine dicke, fette Empfehlung.





Tinker Tailor Soldier Spy


Auf Dame, König, As, Spion oder Tinker Tailor Soldier Spy wie er im englischen Original heißt, war ich sehr gespannt. Ein eher unkonventioneller Agenten-Thriller mit absoluter Starbesetzung (Gary Oldman, Colin Firth, John Hurt, Mark Strong und viele andere). Der Trailer war überragend geschnitten und machte Lust auf mehr, also konnte ich es kaum erwarten, endlich ins Kino zu gehen. Nach der Vorstellung war ich dann verwirrt. Wie sollte ich diesen Film richtig einordnen? Mehrere Nächte darüber geschlafen bin ich dann zum folgenden, vorläufigen Ergebnis gekommen: Sehr gut. Aber auch sehr schwierig und nicht für jedermann.

Kurz zum Inhalt. Tinker Tailor Soldier Spy basiert auf dem gleichnamigen Roman des bekannten Autors John le Carré, der schon unzählige Bestseller veröffentlichte und zu den ganz Großen der Literaturwelt zählt. Die Prämisse im Film ist relativ simpel: Anfang der 70er, in den Hochzeiten des Kalten Krieges zwischen Ost und West, hat sich im britischen Geheimdienst ein Maulwurf eingeschlichen, welcher kostbare Informationen an die Sowjets weitergibt. Zu allen Überfluss kommen für den Maulwurf zudem nur vier ranghohe Agenten in Frage, doch tappt man im Dunkeln, wer denn nun wirklich der Doppelagent ist. Um diese Frage zu lösen, wird der pensionierte George Smiley (Gary Oldman), einer von der alten Schule, reaktiviert. Dieser soll aufdecken, wem man wirklich vertrauen kann und wer der konspirierende Doppelagent im britischen Geheimdienst ist...

Wie bereits geschrieben verspricht der Trailer einiges. Schnelle Schnitte und hoch spannende Musik, eine wilde Hatz nach dem Maulwurf. Pustekuchen. Tinker Tailor Soldier Spy ist ein sehr starker Film, der aber viele in ihren Erwartungen enttäuschen wird. Es wirkt alles sehr behäbig und zäh, man hat zu Beginn seine Probleme, den Film etwas Positives abzugewinnen. Die Dialoge wirken banal, man fühlt sich nicht miteinbezogen und wird zum stillen Beobachter degradiert. Doch hier liegt die Krux. Smiley, der Hauptcharakter, nimmt die gleiche Position wie der Zuschauer ein, sagt kaum etwas und beobachtet nur. Leider fehlt dem Zuschauer aber die Genialität, welche Smiley obliegt, so überlegt man oft erfolglos, wer der Maulwurf ist. Wer erwartet, leicht selbst mit rätseln zu können, liegt falsch. Aufmerksam verfolgt man die Handlung und versucht auf eigenen Faust aus den Dialogen schlau zu werden, was mitnichten gelingt. Liest sich jetzt nicht sehr berauschend oder? Aber man sollte dranbleiben.

Die Spannungskurve steigt langsam, aber sie steigt. Gerade zum Ende hin erscheinen bis dahin verwirrende Tatsachen logisch und schlüssig. Insbesondere die letzten zehn Minuten haben es in sich, hier fühlt man sich dann mitgerissen. Nachhaltig sind die nicht offensichtlichen Dinge, welche Regisseur Tomas Alfredson anspricht. Die Grundfrage nach dem Vertrauen, wem kann man glauben, wem besser nicht. Sind wir nicht alle auf uns allein gestellt? Welche Geheimnisse tragen wir mit uns herum, was für eine Tragweite können diese haben? Ein starker Ansatz im Film, der unterschwellig mitschwingt und nachdenklich stimmt. Mehr als lobenswert ist der Auftritt von Gary Oldman, welcher als heimlicher Oscar-Kandidat gehandelt wird. Warum auch nicht? Seine Rolle ist schwierig, doch meistert er den subtilen, zurückhaltenden Altmeister unter den Agenten mit Bravour. Die gesamte Besetzung macht eine hervorragende Figur, jeden einzeln zu loben, würde hier zu viel Zeit kosten. Doch bleibt die Figur des Smiley stets im Mittelpunkt, so trocken und träge sie auch wirkt.

Ich weiß nicht, wie ich es besser beschreiben soll. Ich hatte und habe nach wie vor Probleme, Tinker Tailor Soldier Spy richtig zu bewerten. Der Film ist teilweise so öde und langatmig, doch hat er etwas. Etwas, das mich gepackt hat. Ist es der erstklassig porträtierte Zeitgeist der 1970er samt der Kulisse des Kalten Krieges? Sind es die facettenreichen Charaktere? Ist es die Eigenart der Geschichte bzw. des schwedischen Regisseurs Alfredson, bestimmte Themen anzuschneiden, jedoch sogleich wieder zu verwerfen, jene nicht näher zu beleuchten und es dem Zuschauer zu überlassen, diese dann zu verstehen und zu interpretieren? Was ich mit Bestimmtheit sagen kann, das Finale von Tinker Tailor Soldier Spy ist grandios. Ich möchte keine unbedingte Empfehlung für diesen Film aussprechen, dafür ist er vielleicht zu speziell. Wenn man seinem Geist mal wieder etwas kompliziertes, anspruchsvolles zumuten möchte, dann ist Tinker Tailor Soldier Spy genau richtig. Dieser Film wird einen beschäftigen. Geht mir persönlich immer noch so. So lange habe ich selten über einen Film nachgedacht. Liegt hier der große Pluspunkt? Meine Meinung: Ja.



Montag, 16. Januar 2012

Golden Globe Awards 2012

Die Golden Globes haben sich in den letzten Jahren wirklich gemausert, für manch einen haben sie die Oscars in Sachen Unterhaltungswert längst überholt. Das wurde insbesondere im vorangegangenen Jahr deutlich, als der grandiose Ricky Gervais mit einer eher unkonventionellen und überaus amüsanten Leitung der Globes für Furore sorgte und wenige Wochen später Anne Hathaway (welche noch die Bessere war) und James Franco die Oscarverleihung 2011 in den Augen vieler gegen die Wand fuhren. Die Golden Globes sind über die Zeit unterhaltsamer, abwechslungsreicher und weitaus lockerer als die Oscars (Hugh Jackman bei den Oscars 2009 mal ausgenommen, das war klasse) geworden, was nicht nur daran liegt, dass auch Awards für TV-Serien und ihre Darsteller vergeben werden.

Dieses Jahr wurde Ricky Gervais erneut die Ehre zu Teil (er selbst würde es wohl kaum als Ehre bezeichnen), die Golden Globe Awards 2012 zu moderieren. Jubelstürme brachen aus, denn im Vorjahr lieferte Gervais wirklich eine hervorragende Show ab. Und auch dieses Jahr legte er wieder ordentlich los und war sich nicht zu Schade dafür die Hollywood Foreign Press Association (für die Globes verantwortlich), NBC oder die versammelte Belegschaft durch den Kakao zu ziehen. Die Pointen saßen, Rücksicht wurde keine genommen, die F-Bombe ist hochgegangen, ich habe mich köstlich amüsiert. Sein Einstiegsmonolog sei an dieser Stelle nocheinmal verlinkt.


ABER, irgendwie haben sie den Gervais für meinen Geschmack etwas ausgebremst. Der Einstieg war glänzend, danach wurde er ein klein wenig gezügelt. Zwar machten die jeweiligen Laudatoren einen grundsoliden Eindruck, (Seth Rogen hatte mit einer "massive erection" zu kämpfen, bekam es dann aber doch noch irgendwie hin) der Ricky Gervais vom letzten Jahr war es jedoch nicht ganz. Man hatte den Host wohl mit Absicht etwas mehr zurückgehalten. Ganz spurlos scheinen die Golden Globes im Jahr zuvor doch nicht an der Hollywood Foreign Press Association vorbeigegangen zu sein, obwohl gerade dadurch ordentlich Publicity gemacht werden konnte. Aber Ricky Gervais wäre nicht Ricky Gervais, wenn er sich nicht trotzdem ständig im Grenzbereich bzw. hart am Limit bewegen würde. Und die Unterschiede zwischen den Globes 2011 und den diesjährigen waren insgesamt allen in allen nicht allzu groß und wenn überhaupt minimal. So war es bezüglich des Unterhaltungsfaktors erneut eine sehr gute Verleihung.

Zum Bereich Film:

Die Erkenntnis der Globes: The Artist und The Descendants gingen als Gewinner der Veranstaltung hervor und sind wohl somit auch große Kandidaten im Rennen um die Oscars. The Artist holte sich gleich drei Globes, bester Film Komödie/Musical, bester Hauptdarsteller Komödie/Musical mit dem charmanten Franzosen Jean Dujardin und die beste Filmmusik. Ein Stummfilm sorgt heutzutage eben für reichlich Wirbel und avanciert so schnell zum Kritikerliebling. Ich freue mich auch schon sehr auf den Kinobesuch, am 26. Januar ist deutschlandweiter Kinostart. George Clooney (der sich wunderbar mit Brad Pitt die Bälle zu spielte) heimste den Golden Globe für den besten Darsteller in einem Drama ab, The Descendants wurde außerdem noch zum besten Film im Bereich Drama gekürt. Eine weitere Empfehlung, The Descendants läuft ebenfalls am 26. Januar 2012 an.


Altmeister Martin Scorsese wurde für Hugo Cabret mit der besten Regiearbeit ausgezeichnet, auch hier darf man sich wohl auf einen wunderschönen Tribut an das Kino per se samt Verbeugung freuen, die Kritiker sind voll des Lobes, ab 09. Februar im Kino. Meryl Streep bekam den Globe für ihre Darbietung als Margaret "The Iron Lady" Thatcher, ich hätte mich für Rooney Mara sehr gefreut, aber Streep kann man ihre Klasse schwer übel nehmen, auch wenn The Iron Lady eher durchschnittlich aufgenommen wurde. In Deutschland erst post-Oscars ab 01. März zu sehen. Es war eine bunte Mischung, bis auf Clooney's Ides of March, Moneyball mit Brad Pitt und David Fincher's Girl with the Dragon Tattoo konnte sich jeder der vorher auserkorenen Favoriten einen Golden Globe sichern. Woody Allen war nicht anwesend und bekam trotzdem für sein Midnight in Paris die Auszeichnung für das beste Drehbuch. Genehmigt. Octavia Spencer (The Help) und Michelle Williams (My Week with Marylin) bekamen den Preis für die beste Nebendarstellerin im Bereich Drama bzw. die beste Hauptdarstellerin in einer Komödie/Musical. Steven Spielberg schaute mit War Horse vorerst in die Röhre, durfte sich dann aber doch noch über den Globe für The Adventures of Tintin freuen. Das fand ich sehr gut, auch für mich vor Rango der beste Animationsfilm des Jahres. Schauspiel-Veteran Christopher Plummer holte sich seinen verdienten Preis für seine Nebenrolle in Beginners ab und der iranische Film A Seperation, über den ich auch nur gutes gehört habe, wurde als bester fremdsprachiger Film ausgezeichnet. Ach ja, Madonna bekam auch irgendein Preis, but who cares?

Insgesamt gab es wenig Überraschungen, die Auswahl war buntgemischt und qualitativ stark. The Artist und The Descendants stehen wohl auch für die Oscars hoch im Kurs. Dahinter kann alles passieren. Man darf gespannt sein.

Kurz zum Bereich Serie:

Hier hatte ich jetzt nicht wirklich den ganz großen Überblick. Gefreut habe ich mich für Peter Dinklage und Idris Elba. Ersterer wurde für seine ausgezeichnete Darbietung in HBO'S Game of Thrones in der Rolle des Tyrion Lannister (Imp!) geehrt und das völlig verdient. Idris Elba bekam den Globe als bester Hauptdarsteller in einer Mini-Serie für Luther. Auch sehr gut, in Luther sollte man mal allein wegen Idris Elba reingeschaut haben. Zooey Deschanel und ihre neue Serie New Girl sind leider leer ausgegangen, auch wenn es wirklich ein erfrischend komisches Format ist. Gegen das grandiose Modern Family hat man es eben Jahr für Jahr immer wieder sehr schwer. Homeland stach Serien wie das fabelhafte Boardwalk Empire oder Game of Thrones aus und sicherte sich den Golden Globe für die beste Serie in Bereich Drama. Auch in Homeland sollte man mal reinschauen, ich werd's die nächsten Wochen mal versuchen in Angriff zu nehmen und dann berichten. Und Bryan Cranston (Breaking Bad) und Steve Buscemi (Boardwalk Empire) mussten sich letztendlich Kelsey Grammer (Boss, ehemals Frasier) in Sachen bester Serien-Hauptdarsteller Drama geschlagen geben.

Morgan "God of Voices" Freeman wurde dann obendrein noch der Cecil B. DeMille Award für sein Lebenswerk überreicht. Ein wunderbarer Schauspieler, der auch zu meinen persönlichen Favoriten zählt.


Gut acht Wochen und die Oscarverleihung 2012 steht auf dem Plan. Eddie Murphy und Brett Ratner sind nach etwas Hickhack und desletzteren homophoben Äußerungen nicht mehr dabei, Billy Crystal springt dafür (bereits zum neunten Mal) in die Bresche. Doch bis dahin wird noch einiges an Zeit vergehen und ich werde mir einige Filme ansehen, denn wieder einmal haben die Golden Globes als Oscar-Preview ihren Soll erfüllt (es ist doch so...) und mich in vielen Fällen sehr neugierig gemacht.


PS: Was war mit Ryan Gosling? Was war mit Drive? Gerade Drive, jener Film, welcher dermaßen abgefeiert wird. Freitag bin ich in der Vorpremiere, es folgt eine Kritk und vielleicht eine Antwort (aber wohl eher ein lauter Aufruf des Entsetzens, warum dieser Film nicht nominiert wurde) auf diese Fragen.